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1. Mannschaft mit 2. Saisonsieg

21.09.2020 15:51


Mit seinem ersten Heimsieg hat sich der FC 08 Kreuztal, der in der abgebrochenen Saison 2019/20 nur elf Pünktchen geholt hatte, vorerst im Vorderfeld der Kreisliga A festgesetzt. Vor einem halben Jahr also noch im „Tal der Tränen“, haben sich die Nordsiegerländer nun in höheren Tabellengefilden eingenistet. „Ich bin sehr zufrieden, unsere Abwehr hat diesmal sehr stabil gestanden“, freute sich der verletzte FCK-Spielertrainer Moussa Aloui nach dem 4:0 (1:0)-Erfolg über Aufsteiger SV Feudingen.

Am Ende freilich fiel das Resultat deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken hergegeben hatte. Nach dem 1:0 durch einen „Chipball“ des agilen David Funkner (6.) über Feudingens Keeper Yannick Schneider hinweg dauerte es nämlich bis tief in die Schlussphase hinein, ehe der erst kurz zuvor (76.) eingewechselte Dolunay Kocin (80./84.) mit seinem Doppelpack für die Entscheidung sorgte. Beide Treffer bereitete Arian Dema exzellent vor, der dann den 4:0-Schlusspunkt selbst setzte (90.).

„Nach dem blöden Ei, das war so früh kassiert haben, waren wir etwas verunsichert und haben die Bälle zu schnell verloren“, räumte Feudingens Co-Trainer Philipp Schneider ein, der aber einen aus seiner Sicht deutlich besseren zweiten Durchgang sah: „Da hatten wir mehr Sicherheit im Spiel und haben den Ball auch mal länger in unseren Reihen gehalten. Leider haben wir den letzten Pass nicht richtig hinbekommen – und wenn wir mal aufs Tor geschossen haben, dann waren das 15-km/h-Schüsse – da fehlte uns einfach die Entschlossenheit und die nötige Durchschlagskraft.“

So musste Kreuztals Schlussmann Jawid Khaterie nur wenige wirklich ernsthafte Prüfungen meistern. „In der ersten Hälfte fand ich uns spielerisch besser als nachher, da haben wir den Gegner kommen lassen. Das liegt wohl noch an einer gewissen Nervosität meiner Jungs. Alles in allem haben sie das aber gut gelöst. Man kann sagen, es sei gefährlich, einen Gegner so sehr kommen zu lassen, man kann aber auch sagen: das war clever“, schmunzelte Moussa Aloui, denn durch die Feudinger Schlussoffensive eröffneten sich seiner Mannschaft große Räume für das Konterspiel, die vor allem Arian Dema und David Funkner weidlich nutzten. Und dann war da ja noch die „Joker-Karte“, die Aloui nach 76 Minuten setzte: Dolunay Kocin kam, sah und traf doppelt – damit war die Messe gelesen. „Nach dem 2:0 gingen bei unseren Jungs die Köpfe runter. Wir hatten es zuvor verpasst, ein Tor zu machen, als wir eigentlich recht gut im Spiel waren“, trauerte derweil Philipp Schneider der mangelnden Entschlossenheit im letzten Drittel nach.

Gleichwohl richtete der „Co“ des Aufsteigers den Blick sogleich wieder nach vorn: „Das ist kein Grund, Trübsal zu blasen. Für uns als Aufsteiger geht es ohnehin darum, uns erst einmal in der A-Liga zurecht zu finden und zu stabilisieren.“

Moussa Aloui sieht derweil sein Team auf einem guten Weg: „Beim 2:2 gegen den Siegener SC haben wir schon ein sehr gutes Spiel gemacht, nur wurden uns da leider zwei Tore aberkannt. Diesmal aber haben sich meine Jungs für ihr Spiel auch ergebnismäßig belohnt.“

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